...immer ein L ä c h e l n

besonders wenn es

schwer fällt...

...Willi's kleine Welt... 

...nach dem Essen...

...nach einem Gespräch, pack ich meine Sachen und ich trete den Rückweg an. Alles was mir vorher Mühe gemacht hat, geht jetzt von selber. Die Steigung vorher wird zum einfachen Vorwärtskommen. Auch die „Flache“ Etappe ist nicht schwierig. In gutem Schritt nähere ich meinem Ausgangspunkt, dennoch gibt es drei, vier stellen die mir Mühe machen. Mich an meine Grenzen bringen, obwohl mich Leute mit Touren Ski und „Fell“ locker überholen. Mit gutem Willen und kleinen Pausen meistere ich jedoch auch diese Etappen. Den Skilift, der beim durchlaufen noch nicht in Betrieb war, habe ich schon länger hinterzieh gelassen. Dieser war auf dem Rückweg auch in Bewegung. Allmählich habe auch ich meine letzte Steigung hinter mir, etwas weiter vorne erwartet mich meine Talfahrt. Dort wird bereits die Kabine gefüllt, jetzt bin ich einer der letzten. Auch ich finde noch einen kleinen Bereich, kurz danach setzen wir uns in Bewegung und verringern allmählich die Bodenhöhe. Ein kurzer Bestätigungston und wir stehen. Im Ausgang wollen alle gleichzeitig durch die schmale Öffnung, jeder will nach unten. Die Treppe ist voll, unten warten zwei Leute das sie Höhenluft schnuppern können. Erneut ist ein Gedränge beim Ausgang, langsam verlassen wir die Talstation. Noch ein letzter Marsch und etwas flüssiges und ich beende diesen Abschnitt und mache mich auf den Heimweg...

...ein Zwischenhalt bei der Anreise, ein keiner Spaziergang führt mich zu einer Stelle voller Infos. Drei von vier Bahnen haben den Betrieb eingestellt, somit fällt die Auswahl einseitig aus. Kontrolle des Wetterberichts verrät eine positive Prognose, somit ist klar wo mich die kleine Tour am nächsten Tag hinführt. Mit dieser Info geht meine Reise weiter an meinen Zielort an diesem Tag...

...früh bin ich wach, ein Blick aus dem fester ist vielversprechend, somit bereite ich mich vor und mache mich auf den Weg. Erst mal ein kurzer „Anstieg“, ein kurzes Gespräch und ab auf die andere Seite. Nach zirka zehn Minuten, erst mal ein etwas negativen Smiley und eine kurze Überlegung um etwas anderes zu unternehmen. Dennoch werde ich erstmal mein geplanten Tag beginnen. In die andere Richtung als ich gekommen bin, führt mich erstmal meine Nase. Über betonierte Strassen, Brücken, Naturwege, eine Unterführung, durch kleine Wälder und einem Fluss entlang. Vor mir, hinter mir oder aus der Gegenrichtung kommt niemand, mit Ausnahme einer älteren Frau mit einem Hund. Ansonsten bin ich alleine unterwegs. Nach knapp einer halben Stunde, erreiche ich die Talstation. Einige Worte, zeigen der Karte, geben mir die Möglichkeit die Bergstation zu erreichen. Erst mal zu zweit in der Kabine, wobei man auf der Treppe stimmen vernimmt. Schnell wird man an das Kabinenfester gedrückt. Immer enger wird der Platz. Die Türen werden geschlossen, ein klingeln übertönt die unterschiedlichen Gespräche. Worte in unterschiedlichen Sprachen, erfüllen die Kabine. Ein kurzer Ruck und der Abstand zum Boden vergrössert sich. Nach kurzer Zeit schaukeln wir etwas, da die Kabine über Rollen gefahren ist. Weitere fünf mal und ein kurzer Stop ermöglicht uns wieder Platz zu schaffen, wobei sich alle in ihre Richtungen verteilen. Erst mal raus, ein Blick nach oben und mal einen überblick verschaffen. Rund um mich werden Schneeschuhe und Snowboard bereit gemacht. Verschiedene Werbeschriften zieren die Umgebung. Durch verschiedene Gruppen muss ich mir erst mal einen Weg bahnen. Ein langer weisser, gut gespurter Weg liegt vor mir, teilweise begleitet mich die Sonne. Ein kurzes „Achtung“ mit kräftiger Stimme von hinten, zeigt mir das ich auf der Seite bleiben muss. Damit Snowboard und Skifahrer vorbei kommen. Viele laufen in eine gemeinsame Richtung, jedoch verteilt sich das schnell. Einzelne Personen, kleine Gruppen oder paarweise bewegen sich die Leute in eine Richtung. Rote Holzstäbe weisen in verschiedene Richtungen, den unterschiedlichen Möglichkeiten und bieten den Maschinisten eine Hilfe bei den Vorbereitungen. Nach einer Weile und immer wieder mal gedrücktem Auslöser, bin ich vor dem letzten Aufstieg. Zwei Möglichkeiten bieten sich an, wobei eine hauptsächlich für Skifahrer und Snowboard präpariert wurde, die von der Gegenseite kommen. Somit bleibt mir nur eine Spur. Mit kleinen Stopps und etwas etwas schwerem Atem, wird der Anstieg immer kürzer. Kein Wind und warme Temperaturen geben mir die Möglichkeit, Tuch, Kappe wegzulassen und mit offener Jacke, die Höhe zu erreichen. Wenige Schritte trennen mich von meiner Belohnung. Etwas ausruhen, eine Kleinigkeit essen und einfach wieder zu Atem kommen...